Über uns

Wir bieten folgende Leistungen an:

INFORMATION / PRÄVENTION


Auf Wunsch kommen wir in öffentliche und private Einrichtungen, die sich mit dem Thema HIV/Aids auseinandersetzen wollen. Wir führen Informations- und Aufklärungsveranstaltungen für Jugendliche (im schulischen und außerschulischen Bereich) und Erwachsene durch. Derzeit (Stand 09.03.2011) stehen dafür 4 Präventionsmitarbeiter bereit.

U.a. mit unserem Projekt INFO-Mobil in Kombination mit dem Projekt STOSS-TRUPP (siehe Projekte/Reiter oben!)

INTERESSIERTE LEHRKRÄFTE/AUSBILDER KÖNNEN SICH HIER MELDEN!
HIV & Arbeit: HIV-Infizierte haben heute eine gute Chance auf ein erfolgreiches Berufsleben. Bei rechtzeitig begonnerner Therapie gegen HIV bestehen gute Aussichten auf ein langes, gesundes Leben mit annähernd normaler Lebenserwartung.
Dafür brauchen Arbeitnehmer/innen mit HIV gut informierte und solidarische Kolleg(inn)en und Vorgesetzte, die Ihre Rechte schützen und Mobbing und Dirkriminierung gar nicht erst zulassen. Übrigens: In Bewerbungsgesprächen ist die Frage nach einer HIV-Infektion nur in sehr wenigen Fällen zulässig. Werden Sie aktiv und informieren Sie sich bei uns!

z.B. mit unserem INFO-Stand:


oder unserem INFO-Zelt:





BERATUNG


Wir verstehen uns als Ansprechpartner für alle Menschen, die Informationen zur HIV- und Aids-Problematik wünschen und konkrete Hilfe und psychosoziale Beratung benötigen. Wir beraten persönlich, anonym, individuell und nach Vereinbarung. Natürlich ist die Beratung kostenlos!
Derzeit (Stand 09.03.2011 stehen 3 Berater zur Auswahl bereit!)



UNTERSTÜTZUNG



Personen, die HIV-infiziert und an den Folgen von Aids erkrankt sind, unterstützen (begleiten/betreuuen) wir bei persönlichen, psychosozialen, rechtlichen (SGB) und lebenspraktischen Problemen. Wir führen ggf. auch Haus- und Krankenhausbesuche durch. Im Falle des Pflegebedarfs helfen wir bei der Organisation häuslicher oder stationärer Pflege.
Derzeit (Stand 09.03.2011, steht ein "Unterstützungsleiter" und 5 "Unterstützer" bereit)






FORTBILDUNG UND MULTIPLIKATORENSCHULUNG


Wir nehmen selbst ständig an Fortbildungen der Deutschen AIDS-Hilfe u.a. teil.
Wir organisieren Schulungen und Fortbildungen, auch in eigener Regie, mit Fachreferenten
für alle im Bereich HIV/Aids tätigen Berufsgruppen und Multiplikatoren.




Wir über uns:

Wir sind verschiedene Menschen, verschiedenen Geschlechts, verschiedenen Alters, verschiedener Weltansichten, verschiedenen Glaubens, verschiedener sexueller Interessen, verschiedener Herkunft und Nationalitäten.

Die AIDS-Hilfe Schwarzwald-Baar-Heuberg e.V. (SBH) nahm am 12.02.2006 Ihre Arbeit in Villingen-Schwenningen auf. Seit 15.08.2009 hat die AH SBH Ihr INFO-Büro in der Gerberstr. 70 in VS-Villingen, seit 21.11.2009 mit festen Sprechzeiten und
mit Beratung nach individueller Vereinbarung (auch an Wochenenden oder Feiertagen!).


Präventionsarbeit, Informieren, Beraten, Unterstützen, Multiplikatorenausbildung - das sind die Aufgaben der AIDS-Hilfe für den Bereich Schwarzwald-Baar-Heuberg (die Kreise Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen), in der Zukunft evtl. auch die Kreise Freudenstadt und Sigmaringen.


HIV* / Aids / STI** / STD*** wie z.B. alle Formen der Hepatitis.

* = HIV ist das Virus, das Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome) verursacht. Die meisten Personen die sich mit HIV infiziert haben, entwickeln auf Dauer Aids. Neue Behandlungsmethoden zeigen eine beträchtliche Besserung der Lebenserwartung und eine Steigerung der Lebensqualität, besonders bei einer frühzeitigen Diagnose.

** = Sexually Transmitted Infections = durch Geschlechtsverkehr übertragbare Infektionen
 
*** = Sexually Transmitted Diseases = durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten



Jeder kann sich infizieren!
Die meisten infizierten Personen haben keine äußerlichen Merkmale und fühlen sich Gesund.


Die Ursachen einer HIV-Infektion können sein:
  • ungeschützter sexueller Kontakt mit einer infizierten Person
  • Spritzentausch beim Drogengebrauch
Die Zahl der Neuinfektionen bei HIV/Aids ist unverändert hoch, bzw. steigen sogar - entgegen dem Bundestrend - hier in der Region. Grund hierfür sind die veränderten Bedingungen, die u.a. auch mit der „Normalisierung“ von HIV/Aids in unserer Gesellschaft zusammenhängen. Die modernen Kombinationstherapien sind gut, machen aber viele Menschen wieder sorgloser. Gerade in Verbindung mit Alkohol und Drogen oder in persönlichen Krisen ist ein verändertes Safer-Sex-Verhalten zu beobachten. Auch dies sorgt für Neuinfektionen.

Über diese Themen informiert und berät die AH SBH. Darüber hinaus berät und unterstützt die AH SBH Betroffene und deren Angehörige vor, während und nach Therapiemaßnahmen, in allgemeinen Lebensfragen, bei Amts- und Behördenangelegenheiten (SGB-Angelegenheiten), sowie über (Schwerpunkt-)Ärzte und Praxen, Apotheker und Pflegemöglichkeiten (Gesundheitsnetzwerk).


Gerade junge Menschen sind heute mehr gefährdet denn je. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der AH SBH werden sich verschieden einbringen um:
  • aufzuklären und zu beraten
  • jeglicher Diskriminierung Betroffener entgegenzuwirken und deren Rechte zu vertreten
  • Eintreten für Toleranz und Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids sowie für die Akzeptanz unkonventioneller Lebensweisen
  • Strukturelle Prävention leisten, durch Beratung
  • Unterstützung (Betreuung) Betroffener
  • und gezielte Öffentlichkeitsarbeit, d.h. die Verhinderung von Neuinfektionen mit HIV (Primärprävention),
  • prophylaktische Maßnahmen zur Gesunderhaltung bei Menschen mit HIV (Sekundärprävention)
  • die Sicherstellung kurativer und palliativer Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Erhaltung der Lebensqualität von an HIV und den Folgen von Aids erkrankten Menschen. 
  • Sterbebegleitung und Trauerbewältigung, Hinterbliebenenbetreuung
  • HIV-infizierten und an den Folgen von Aids erkrankten Menschen sowie deren Angehörigen und Partnern Unterstützung anbieten bei der Bewältigung psychosozialer Probleme
     
  • Berufsgruppen die beruflich mit HIV Infizierten Menschen und an den Folgen von Aids erkrankten Umgang haben, in ihrer Eigenschaft als Multiplikatoren zum Thema HIV/Aids aus- und weiter zu bilden



Wer sind wir?

Der Verein versteht sich als Zusammenschluss von Menschen, die sich gegenüber Menschen mit HIV/Aids und Mitgliedern der Hauptbetroffenengruppen solidarisch verhalten wollen, um sich gemeinsam den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen.

Ziele:
 
• Die gesellschaftliche und kirchliche Ausgrenzung und Isolierung anderslebender Minderheiten sozial schwacher Menschengruppen, insbesondere Menschen mit HIV/AIDS anzugehen.

• Gleichgültigkeit und Vorurteile untereinander überwinden zu lernen und die persönliche und gesellschaftliche Emanzipation zu stärken bzw. zu entwickeln.

• Gegenseitige Unterstützung bei seelischer und körperlicher sowie materieller Not.

• Öffentliche Gesundheitspflege durch Beratung, Betreuung und Aufklärung sowie Forschungsförderung auf dem Gebiet HIV/AIDS und Hepatitis.

• Ein selbstbewusstes Miteinander von Ärzten, Therapeuten und politisch Verantwortlichen ermöglichen.

• Menschen - auch die, die nur im Verdacht stehen, mit dem HI-Virus infiziert oder an den Folgen von AIds erkrankt zu sein - sowie Menschen, die durch Beratung, Mitarbeit oder Zuwendung bei Ihrer - auf den gleichen Zweck gerichtete – Tätigkeit, zu unterstützen.

Hierzu wird der Verein:

• Selbsthilfegruppen iniziieren und versuchen durch die Vermittlung von Räumlichkeiten oder durch deren Zurverfügungstellung zu unterstützen.

• Menschen, die im Verdacht stehen mit dem HI-Virus infiziert zu sein oder an AIDS erkrankt zu sein und ein Hilfsangebot suchen, entweder durch selbst zu betreibende Beratung oder durch Unterstützung gemeinnütziger und mildtätiger sowie staatlicher Einrichtungen, die Beratungsstellen unterhalten, Hilfe zu gewähren.

• Menschen die mit dem HI-Virus infiziert sind und an AIDS erkrankte die ein Hilfsangebot suchen auf Wunsch persönlich zu betreuen, um einer drohenden sozialen Isolierung vorzubeugen und ihnen im Falle der Bedürftigkeit durch Zuwendung ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.

• Politisch aktiv werden durch Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Informationsveranstaltungen ect.)

• Über Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten informieren

• Förderung der Ursachenerforschung und Therapienerforschung ermöglichen

• Präventive Maßnahmen vorantreiben

Was ist/war unsere Motivation?

Aufgerüttelt durch die Meldung - Anfang 2006, die HIV-Erkrankungen in Deutschland waren im Jahr 2005 wieder um ca. 20% gestiegen (gerade bei den jüngeren Menschen) hat sich aus verschiedenen Gesprächen und Diskussionen ein “harter Kern” an Menschen zusammengetan um – gerade hier vor Ort/in der Region – etwas zu tun.

Hier “auf dem Land” haben wir den dringenden Bedarf im HIV/Aids und STI (STD) festgestellt. Es ist war mal so, das sehr wenige Ärzte in unserer Gegend überhaupt einen HIV-positiven oder Aidskranken Menschen in Ihrer Praxis betreut haben.  Und wenn doch, dann meist zum ersten mal oder nur ergänzend. Ergebnis: Die meisten HIV-positiven oder Aidskranken Menschen hatten weite Wege zu Beratung und Unterstützung sowie medizinischer Versorgung.

Natürlich gibt es den HIV-Test und die Beratung bei den Gesundheitsämtern – das soll auch so sein! Wir sehen uns als eine “Ergänzung” für den Alltag und "Partner" der Gesundheitsämter.

Der Kopenhagener Konsenz z.B. (Lomberg) besagte 2005: Die wichtigste Aufgabe der Menschheit ist, HIV/Aids zu kontrollieren! Dafür hatten hochangesehene Persönlichkeiten von 50 Mrd. € sofort 25 Mrd. €  angesetzt! Weit vor anderen Weltumspannenden Themen wie Hunger, Migration, Weltwirtschaft, Bürokratieabbau und Umwelt. Also haben wir entschieden: WIR TUN WAS - SIE AUCH ?

Nachdem leider auch Missbrauch zu Lasten des Ansehens der Aids-Hilfe-Arbeit (Stichwort: "Benefiz-Gala" im K3-Jugendhaus 2005) getrieben wurde, ist eine örtliche AIDS-Hilfe auf dem „weißen Fleck“ der Landkarte der AIDS-Hilfen in Baden-Württemberg, gerade im Bereich Schwarzwald-Baar-Heuberg auch nötig geworden ...

Und: Wenn selbst ein Herr Fischer von den Grünen den Hut vor Menschen wie Bono (von der Musiklegende U2) für sein Engagement nimmt, sollte das ALLEN Menschen Motivation sein HIV und Aids die “Rote Karte” zu zeigen!

WIR TUN WAS – SIE AUCH ?

Und dafür brauchen wir ALLE Menschen! Denn um das geht es – um die Menschheit, auch um Menschlichkeit und Menschenliebe!

UND DAZU BRAUCHEN WIR SIE, SIE und SIE!

JEDER kann etwas tun ...